Kriminalromane aus dem Berlin der 20er Jahre

In der stürmischen Zeit der Weimarer Republik, einer Zeit voller Gegensätze, in der nie dagewesene Freiheiten auf die verknöcherten Strukturen der Kaiserzeit prallen, lösen Hendrik Lilienthal, Philosophieprofessor an der Berliner Universität, Diana Escher, physikalische Assistentin von Max Planck, und Hendriks Bruder, Kriminalkommissar Gregor Lilienthal, mit kriminalistischem Gespür, philosophischem Witz und naturwissenschaftlicher Gründlichkeit ihre Fälle.

Bisher sind in dieser Krimiserie erschienen:

Dunkle Tage (spielt 1920)

Organisation C. (spielt 1922)

Inflation! (spielt 1923)

Zeppelin 126 (spielt 1924)

Ausgeleuchtet (spielt 1926)


 

Dunkle Tage

Sutton Verlag, 2006. 192 Seiten. 9,90 Euro

ISBN 978-3-86680-072-4

(als E-Book: ISBN 978-3-86680-738-9)

Cover „Dunkle Tage“

Berlin, 1920. Soziales Elend, politische Richtungskämpfe und Ungewissheit bestimmen den Alltag. Inmitten der Nachkriegswirren wird Hendrik Lilienthal, Philosophieprofessor an der Universität, zu den Ermittlungen im Mordfall Max Unger hinzugezogen. Unger war Industrieller, Kriegsgewinnler und bekannt für seine rabiaten Methoden. Sein Tod lässt denn auch mehr Sektkorken knallen als Tränen fließen.

Verdächtige gibt es zuhauf: die Brüder des Opfers, die ihre eigenen Pläne mit dem Unger‘schen Konzern haben. Eine Arbeiterfamilie, der Max Unger das Leben zur Hölle gemacht hat. Rechts gerichtete Militärkreise, die einen Putsch gegen die junge Republik planen. Oder besteht gar eine Verbindung zu den jüngst verübten Morden an Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht?

Gegen seinen Willen lässt sich Hendrik Lilienthal immer tiefer in die Ermittlungen hineinziehen. Eine Verbündete findet er in der streitbaren Physikstudentin Diana Escher, der Nichte des Toten. Bewaffnet mit dem Witz der Philosophie und den Gesetzen der Naturwissenschaft stellen sie auf eigene Faust Nachforschungen an, die sie in die barbarischen Wohnverhältnisse der Mietskasernen Berlins, in unternehmerische Intrigen und in die Schusslinie der Putschisten führen.

Zum historischen Hintergrund des Krimis:

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Organisation C.

Sutton Verlag, 2007. 216 Seiten. 9,90 Euro

ISBN 978-3-86680-215-5

(als E-Book: ISBN 978-3-86680-739-6)

Cover „Organisation C.“

Berlin, 1922. Noch immer bestimmen Hunger und Armut das Straßenbild, die Geldentwertung schreitet voran, politische Attentate erschüttern das Land.

Im Grunewald wird die Leiche eines jungen Mannes gefunden, der neun Monate zuvor erschossen und verscharrt wurde. Kommissar Gregor Lilienthal ist fest entschlossen, den Mörder zu finden, auch wenn die Spuren längst erkaltet sind. Sein Bruder Hendrik, Philosophieprofessor an der Universität, und Diana Escher, physikalische Assistentin von Max Planck, unterstützen ihn dabei mit philosophischem Witz und wissenschaftlicher Gründlichkeit.

Wie sich herausstellt, gehörte der Tote der berüchtigten Organisation Consul an, einer Vereinigung ehemaliger Freikorpssoldaten, die die junge Republik mit Terror und Gewalt bekämpfen. Walther Rathenau steht als nächster auf ihrer Abschussliste. In einem Wettlauf gegen die Zeit versuchen Hendrik, Diana und Gregor, die Verschwörung aufzudecken und dem Anschlag zuvorzukommen. Doch die Attentäter sind Ihnen immer einen Schritt voraus.

Zum historischen Hintergrund des Krimis:

Für diejenigen, die sich für einen Blick in die Autorenwerkstatt interessieren:

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Der Druckfehlerteufel hat zugeschlagen. Auf S. 69, Zeile 15/16 der Erstauflage muss es heißen:

"Dann würd' ich mich wohl anders anfühlen. Jedenfalls in mancher Hinsicht. In anderer Hinsicht nich'‘"

(Ab der zweiten Auflage ist der Fehler korrigiert)

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Inflation!

Sutton Verlag, 2011. 216 Seiten. 12,00 Euro

ISBN 978-3-86680-747-1

(als E-Book: ISBN 978-3-86680-748-8)

Cover "Inflation!"

Berlin, 1923. Inflation! Millionen in der Tasche, aber nichts zu essen. Kein Wunder, dass Philosophieprofessor Hendrik Lilienthal und Diana Escher, Assistentin von Max Planck, sich nicht anders zu helfen wissen, als nachts heimlich die Kartoffeläcker im Berliner Umland heimzusuchen. Doch da sind sie nicht die Einzigen, und plötzlich stehen sie vor einer übel zugerichteten Leiche.

Zum Glück erreichen sie, dass der Fall Kommissar Gregor Lilienthal, Hendriks Bruder, übertragen wird – und schon stürzt sich das außergewöhnliche Trio wieder in die Ermittlungen. Schnell finden sie heraus, dass das Opfer zwar einen weißen Anzug trug, aber beileibe keine weiße Weste hatte.

Die Untersuchungen führen zu Schiebern und Hehlern, zu Menschen am Rande der Existenz. Eine Spur weist ins von den Franzosen besetzte Ruhrgebiet, wo Auseinandersetzungen zwischen Deutschen und Besatzern, Saboteuren und Separatisten toben. Als Diana sich zu weit vorwagt, gerät sie in tödliche Gefahr.

Zum historischen Hintergrund des Krimis:

Für diejenigen, die sich für einen Blick in die Autorenwerkstatt interessieren:

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Zeppelin 126

Sutton Verlag, 2013. 240 Seiten. 9,95 Euro

ISBN 978-3-95400-166-8

(als E-Book: ISBN 978-3-95400-167-5)

Cover "Zeppelin 126"

1924: Langsam erholt sich Deutschland von der Inflation. Hendrik Lilienthal, Professor für Philosophie, und Diana, die Frau seines Bruders und Assistentin von Max Planck, nehmen an einer Probefahrt des Zeppelins LZ 126 teil, bevor dieser als Reparationsleistung an die USA geliefert wird. Doch die Mitreisenden entpuppen sich als schwierig, unter der Oberfläche gären mühsam verborgene Spannungen, es kommt zu Handgreiflichkeiten. Schließlich geschieht ein Mord.

Auf sich allein gestellt versuchen Hendrik und Diana mit philosophischem Witz und analytischem Verstand, den Täter zu entlarven. Ihre Fragen reißen alte Wunden auf und verwandeln die angespannte Situation in ein Pulverfass. Und plötzlich wird es eng im Luftschiff, als den Passagieren klar wird, dass ein zu allem bereiter Verbrecher mit an Bord ist.

Nominiert für den Samiel Award!

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Ausgeleuchtet

Sutton Verlag, 2016. 240 Seiten. 12,99 Euro

ISBN 978-3-95400-601-4

(als E-Book: ISBN 978-3-95400-602-1)

Cover "Ausgeleuchtet"

Berlin, 1926. Enthüllungen über Putschpläne und Fememorde erschüttern die Republik, der Streit über die Enteignung der Fürsten spaltet das Land. Im Deutschen Theater wird eine Schauspielerin ermordet. Doch galt der Anschlag wirklich ihr oder ihrer Kollegin? Deren Noch-Ehemann käme ein Tod seiner Frau nur allzu gelegen. Und was ist mit ihrer Konkurrentin und ihrem abgewiesenen Verehrer?

Shakespeares Sommernachtstraum wird geprobt, und Hendrik Lilienthal und seine Schwägerin Diana, die gemeinsam mit Hendriks Bruder Gregor den Fall untersuchen, können sich des Eindrucks nicht erwehren, dass der Liebeswahn auf der Bühne seine Parallelen im wirklichen Leben hat. Schließlich wird ein weiterer Anschlag verübt, und die Ermittler begreifen: Sie müssen sich beeilen, wenn sie nicht noch einen Mord beklagen wollen.

 Gunnar Kunz, der selbst vierzehn Jahre am Theater gearbeitet hat, schildert nicht nur das Theatermilieu mit seinen Höhen und Tiefen, sondern lässt auch die spannende Zeit der Zwanzigerjahre wiederaufleben.

 

Zum historischen Hintergrund des Krimis:

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Hier gibt es eine Liste der in den Romanen verwendeten Philosophiezitate mit Quellenangaben.

Und zum Schluss noch ein paar Gedanken über Freundschaft zwischen Mann und Frau


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