Brigade Ehrhardt / Organisation Consul


Werbeplakat zum Eintritt in ein Freikorps   Plakat der Brigade Ehrhardt

 

Nach dem Ende des 1. Weltkrieges fördert die Oberste Heeresleitung – parallel zur Demobilisierung des Heeres – die Bildung von Freikorps. In diesen Verbänden sammeln sich antirepublikanisch eingestellte Soldaten, denen das zivile Leben nach den traumatischen Erfahrungen des Krieges und dem Sturz der Monarchie fremd geworden ist. Eine der berüchtigtsten Freikorps ist die Brigade Ehrhardt.

Kapitänleutnant Hermann Ehrhardt, geb. 29. November 1881 in Diersburg, schreckt auch vor Mord nicht zurück, um die Republik zu bekämpfen. Er ist eine maßgebliche Stütze des Kapp-Putsches.

Nach dem missglückten Putsch flüchtet er nach München und bildet dort aus Offizieren seiner Brigade die Organisation Consul, kurz OC, auf deren Konto u. a. die Attentate auf Matthias Erzberger und Walther Rathenau gehen. Einige seiner Offiziere bilden Hitlers SA zu einer Kampftruppe aus.

 

Quelle: Gabriele Krüger: Die Brigade Ehrhardt (Leibniz-Verlag, Hamburg, 1971)

Lesetipp: Authentisch und spannend werden die Aktivitäten der Freikorps in den Kriminalromanen "Dunkle Tage" (Sutton Verlag, Erfurt, 2006) und "Organisation C." (Sutton Verlag, Erfurt, 2007) beschrieben.

 

Hermann Ehrhardt

 


 

Serie: Weimarer Republik / Zwanziger Jahre / 20er Jahre (1)

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